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Kinderzahnmedizin
Kinderzahnmedizin

Gesunde Milchzähne sind wichtig für das Kauen und die allgemeine Gesundheit des Kindes. Die Vermeidung von Karies bei Milchzähnen ist von grösster Bedeutung für lebenslang gesunde Zähne.

Häufige Fragen über die Kinderzahnmedizin:

  • In welchem Alter sollte meine Kind zum Zahnarzt gehen?
    Es ist gut, wenn sie Ihr Kind ab drei jährig zu ihrem nächsten Kontrolltermin mitnehmen. Es darf zuschauen, vielleicht schaut der Zahnarzt mal in den Mund, es darf einen Spiegel oder einen Speichelsauger anfassen und lernt so auf spielerische Weise die fremde Umgebung kennen, ohne dass gleich etwas gemacht werden muss. Wenn der erste Besuch gleich mit Schmerzen verbunden ist, wird dies weitere Behandlungen sehr erschweren.
  • Mein Kind, 8 Jahre alt, hat wunderschöne Zähne und noch nie Zahnschmerzen gehabt. Ist ein Zahnarztbesuch dennoch notwendig? Ja, das ist ratsam, weil es besser ist, wenn sich ein Kind an einen Zahnarzt und die Atmosphäre in einer Praxis gewöhnt und angstfrei eine Behandlung erleben kann. Zum Zweiten ist es sinnvoll, dass das Kind regelmäßig zur Zahnprophylaxe geht, um eventuellen Schäden rechtzeitig vorzubeugen.
     
  • Wodurch wird die Angst vor dem Zahnarzt bei Kindern verursacht?  Erfahrungsgemäß überträgt sich die Angst der Eltern auf das Kind. Leider werden aber auch bei der Kinderbehandlung immer wieder psychologische Fehler gemacht, so dass die Ursache für Angst in einer unsachgemäßen Behandlung liegt. Deshalb sollte man sich an einen in der Kinderbehandlung erfahrenen Zahnarzt wenden.
     
  • Mein Kind hat Angst vor dem Zahnarztbesuch - obwohl wir noch keinen Termin dort hatten. Wie kommt das? Kinder bekommen oft mehr mit an Äußerungen und Stimmungen, als wir glauben. So können unbedachte Kommentare schon Angst auslösen. Die Angst der Eltern oder Großeltern überträgt sich automatisch unbewusst auf das Kind.
     
  • Ist eine zuckerfreie Ernährung wirklich so wichtig, auch wenn ich mir regelmäßig die Zähne putze? Eine zuckerfreie Ernährung trägt eindeutig zur gesünderen Lebensweise bei, gemeint ist dabei der Industriezucker! Dies gilt eindeutig auch für die Zähne, auch wenn regelmäßig geputzt wird, da es meist nicht gelingt, die sehr klebrigen Zahnbeläge (Plaque, Biofilm) vollständig zu entfernen.
     
  • Wie kann ich mein Kind vor Karies schützen? Indem Sie ihr Kind gesund, d.h. mit wenig Zucker, dafür mit viel frischem Obst und Gemüse ernähren. Regelmäßiges gründliches Zähneputzen und Zahnprophylaxe beim Zahnarzt gehören ebenso zum Programm.
     
  • Ab wann sollte mein Kind alleine die Zähne putzen können? Das hängt ganz von der Entwicklung Ihres Kindes ab. Die betreuende  Dentalhygienikerin oder Ihr Zahnarzt können Ihnen bei dieser Entscheidung behilflich sein.
     
  • Mein Kind schluckt beim Zähneputzen immer sehr viel Zahncreme mit, ist das schlimm? Nein, dennoch sollten sie wenig Zahncreme benutzen. Wichtiger als die Creme ist das gründliche mindestens 2-minütige Reinigen. Benutzen Sie daher in dieser Situation eine flouridfreie Zahncreme oder verzichten Sie ganz auf die Zahncreme.
     
  • Müssen Milchzähne geflickt werden? Die Milchzähne dienen zum Kauen der Nahrung, zur besseren Aussprache und gewährleisten eine normale Entwicklung des Gebisses bis alle bleibenden Zähne Platz gefunden haben. Karies oder gar vorzeitiger Verlust der Milchzähne haben immer eine Einengung zur Folge, so dass bleibende Zähne nicht mehr genügend Platz vorfinden. Dies ist eine der häufigsten Gründe für spätere Fehlstellungen. Ausserdem sind Zahnschmerzen, auch wenn nur die Milchzähnen schuld sind, nichts Angenehmes ist.
  • Wie kann ich mit der richtigen Ernährung bewirken, dass mein Kind gesunde Zähne bekommt? Vermeiden Sie im Kleinkindesalter die Nahrung in ihrem Mund zuerst zu prüfen, bevor sie es ihrem Kind geben. Kariesverursachende Bakterien werden sonst übertragen. Eine ausgewogene Ernährung ist wichtig. Bei Süssigkeiten denken sie daran, dass auch Früchte stark zucker- und säurehaltig sein können. Der Speichel und Milchprodukte neutralisieren im Mund deren negative Wirkung nach einer gewissen Zeit.
  • Meine einjährige Tochter liebt es den ganzen Tag mit dem von mir zubereiteten gesüssten Tee, den ich ihr in den Schoppen gebe, herumzulaufen. Ist dies ungesund? Süssen sie den Tee auf keine Fall mit Zucker! Nehmen sie einen Ersatzstoff zum Süssen. Z.B. Saccharin, Zucritam, Zucrinet flüssig .... Dies ist als Übergangslösung gedacht. Vermindern Sie allmählich den Süssgehalt bis man ganz darauf verzichten kann. So ist nichts einzuwenden.

  • Zahnunfälle
    Für den Zahnunfall müssen die Bedingungen der plötzlichen, unbeabsichtigten, von aussen zugefügten, schädigenden Einwirkung erfüllt sein. Der Biss auf ein „Steinchen“, kann die Bedingungen auch erfüllen, wobei zweifelsfrei der Nachweis erbracht werden muss, dass der harte Gegenstand nicht möglicher Bestandteil (mit dem man hätte rechnen müssen ) der eingenommenen Nahrung war
  • Im Milchgebiss:  Der Schlag auf einen Milchzahn ist umso kritischer, je näher der normale Zeitpunkt des Zahnwechsels ist ( enge Beziehung zum folgenden Zahn ). Immer sollte in den nächsten Tagen der Zahnarzt die Situation beurteilen können, damit auch eine Meldung an die Unfallversicherung erfolgt.

              Im bleibenden Gebiss:

  1. Stück Zahn abgebrochen ( bis ¼ des Zahnes )  =  Besuch des Zahnarztes in den nächsten Tagen.
  2. Stück Zahn abgebrochen ( mehr als ¼ des Zahnes ). Roter Fleck in der Bruchstelle sichtbar. = Zahnarzt sofort aufsuchen.
  3. Zahn ganz, beweglich, schmerzt schon beim leichten Berühren. Kann in der Position verschoben sein oder stört beim Zusammenbeissen.  =  Zahnarzt sofort aufsuchen oder Notfallaufnahme im Spital.
  4. Zahn ganz herausgeschlagen (mit der Zahnwurzel). Zahn unbedingt suchen, nicht mit Bürste reinigen, sofort feucht halten: im Mund (Speichel), in steriler Kochsalzlösung (Apotheke) oder in spezieller Box (Dentosafe: zu beziehen bei Apotheken)  = Sofort Zahnarzt oder Notfallaufnahme aufsuchen.