bionator-bern.ch
kuhlmann-praxis.ch
Kieferorthopädie BIONATOR THERAPIE
Warum GANZHEITLICHE KIEFERORTHOPÄDIE mit der Bionator Methode
Myoarthropathie - Kiefergelenk Dysfunktion
Ablauf einer Behandlung
Häufige Fragen über die Kieferorthopädie
Häufige Fragen über die Kieferorthopädie
Häufige Fragen über die Kieferorthopädie

 Was ist Kieferorthopädie?

Fachgebiet der Zahnmedizin, das sich mit der Korrektur ( mit Spangen, nicht chirurgisch ) von Gebiss- und Zahnfehlstellungen befasst. Der Kieferorthopädische Behandler muss sich sein Wissen in einer umfangreichen Weiterbildung an der Uni und in spezialisierten Privatpraxen erwerben.

• Mein Kind lutscht den Daumen mit 8 Jahren immer noch. Was sollen wir machen? Wir möchten nicht zuviel Druck ausüben, es ist ein POS Kind.
Lutschen in diesem Alter kann Fixierung auf die orale Phase des Kleinkindes ( erstes Lebensjahr ) bedeuten. In diesem Alter werden wichtige Grundhaltungen wie Urvertrauen oder –misstrauen, Trennungsempfindlichkeit etc entwickelt. Lutschen im Schulalter muss nicht auf eine Fehlentwicklung deuten. Für die Entwicklung einer Zahnfehlstellung kann dies von Bedeutung sein. Hier ist die Meinung des Spezialisten gefragt.

• Die Logopädin sagt, mein Kind lispelt leicht, aber sie habe für leichte Fälle zu wenig Zeit ( Sparmassnahmen ). Uns stört es nicht. Muss man trotzdem etwas machen?
Lispeln beim Frontzahnwechsel ist fast normal. Später kann eine bleibende Fehlfunktion der Zunge eine Fehlstellung der Zähne bewirken oder unterhalten. Nach erfolgter Korrektur der Zahnstellung, kann die falsche Zungenfunktion die Stabilität des Behandlungserfolges gefährden. Eine Fehlfunktion der Zunge erkennt man nicht immer am Lispeln. Auch hier ist eine fachmännische Beurteilung wichtig. In einzelnen Fällen müsste ein privater Logopädie Unterricht ins Auge gefasst werden.

• Unser Sohn möchte keine sichtbare Spange ( aufgeklebte Plättchen ). Gibt es eine andere Möglichkeit der Korrektur seiner Fehlstellung?
Grundsätzlich muss der behandelnde Arzt entscheiden, mit welchen Mitteln er am besten ans Ziel kommt. Dies ist auch von seiner Ausbildung abhängig. Einiges kann mit abnehmbaren Spangen nicht gelöst werden. Auch ist es eine Frage des Alters. Ab 13/ 14 Jahren wird die Wirkung einer herausnehmbaren Spange geringer und die Tragezeit muss massiv erhöht werden. Sind die Erwartungen an das ästhetische Resultat gross, bleibt oft nur dieser Weg. Es gibt auch zahnfarbene Plättchen, die weniger auffallen. Auf der Innenfläche der Zähne geklebte Plättchen sind eine Tortur für die Zunge und sehr knifflig für den Behandler. 


• Wer hilft mir die hohen Kosten zu tragen?
Behandlungen mit abnehmbaren Platten oder funktionskieferorthopädischen Geräten sind billiger als jene mit festsitzenden Apparaten. Die Invalidenversicherung übernimmt bis zum 20. Altersjahr im Rahmen der Geburtsgebrechenliste die vollen Kosten. Dazu sind spezielle Dokumente erforderlich. In der Regel besteht für Jugendliche in der Grundversicherung der Krankenkasse eine Pauschaldeckung in Prozenten der Behandlungskosten. Bei Zusatzversicherung ist der Prozentsatz höher. Bei Familien mit tiefem Einkommen wird die Wohnortsgemeinde über Sozialleistungen einen Beitrag ausrichten. Es muss allerdings ein gewisser Schweregrad der Fehlstellung erfüllt sein. Dazu gibt es spezielle Formulare ( Gemeindeverwaltung ).

• Unserer Tochter wurden die Zähne im Alter von 9 bis 12 Jahren korrigiert. Jetzt ist sie 16 und alles hat sich wieder verschoben. Nun muss man wieder von vorne beginnen! Hat der Zahnarzt zu früh begonnen oder nicht lange genug behandelt?
Diese Frage ist so schwer zu beantworten. Im Alter von 12 Jahren ist das Gebiss noch nicht ausgewachsen. Trotzdem wäre es nicht sinnvoll alle Patienten bis 18 / 20 jährig zu behandeln ( Wachstumsende im Alter von 20-23 ). Ungünstige Erbanlagen können nur schwer abgeschätzt werden. Sie treten oft erst in der Pubertät in Erscheinung. Diese Wachstumsveränderungen können in einzelnen, seltenen Fällen zu einem totalen Misserfolg aller vorgängiger Bemühungen führen. Verlegt man den Behandlungszeitraum ans Ende der Schulzeit wird man mit anderen Problemen zu kämpfen haben: Es stehen einem nicht mehr alle Behandlungsmöglichkeiten offen, oft müssten dafür gesunde Zähne geopfert werden, die Akzeptanz von Spangen und die Verfügbarkeit der Patienten nimmt ab.  Probleme der Profilverbesserung, die früher mit gezielter Wachstumssteuerung hätten angegangen werden können, müssen jetzt vom Kieferchirurgen gelöst werden.
 


• Wir gehen regelmässig zu unserem Familienzahnarzt. Nun hat er für unseren Sohn eine Korrektur mit Spangen vorgeschlagen. Er will dies selbst machen. Sollten wir uns nicht besser zu einem Spezialisten für Kieferorthopädie wenden? Wir sind etwas unsicher. Ist der Spezialist teurer?
Der Spezialist für Kieferorthopäde erwirbt sich sein Wissen und Können durch eine Zusatzausbildung an der Uni und in Privatpraxen. Durch sein Spezialwissen ist es ihm möglich den richtigen Zeitpunkt für eine Behandlung festzulegen und die geeigneten Mittel gezielt einzusetzen. Er wird die Behandlung effektiv und speditiv durchziehen können. Dadurch spart er Zeit und Aufwand und damit auch Geld. Der Tarif nach dem er abrechnet, ist der selbe wie für den Familienzahnarzt. Vertrauen scheint mir eine wichtige Voraussetzung für eine gute Zusammenarbeit zwischen Kind ( Familie ) und Behandler zu sein. Nur mit Erfahrung kann man einfache von schwierigen Fällen unterscheiden. Dazu braucht es unter anderem eine umfassende Diagnostik (Gebissmodelle, Röntgen aller Zähne, Profilröntgen, eine Befragung und klinische Untersuchung ). Es versteht sich, dass beim Entscheid auch geografische und verkehrstechnische Aspekte eine Rolle spielen können.

 

 

 • Mit welchen Behandlungskosten ist zu rechnen?
Es wird versucht Aufwand und Nutzen in einem vernünftigen Rahmen zu halten. Es ist nicht in jedem Fall ein perfektes Resultat möglich, respektive wünschenswert. Anspruch und Mitarbeit stehen oft in einem Missverhältnis. Der Ausweg liegt dann meist in einer aufwändigen und teuren Behandlung. Es liegt an Ihnen, Ihre Erwartungen zu formulieren, um später Enttäuschungen zu vermeiden.
So ist es z.B. mit einer einfachen Nachtapparatur nicht möglich, kleinste Zahndrehungen oder schief stehende Zähne (Achse) zu korrigieren oder auszunivellieren. Der Kostenvoranschlag ist eine grobe Schätzung, die aus ähnlichen Durchschnittsfällen errechnet wurde. Mangelnde Mitarbeit und nicht angepasste Kaugewohnheiten können die Behandlung erheblich verteuern. Unsere periodischen Rechnungen sind so detailliert, dass Sie mit der Krankenkasse abrechnen können.

 

• In welchem Alter sollte man eine Fehlstellung abklären lassen?
Normalerweise werden die Kinder ab dem Kindergartenalter, vielerorts auch schon früher, von einem Zahnarzt untersucht. Krasse Fehlstellungen können auch dem Laien auffallen, wobei die Stellung im Milchgebiss wenig aussagt, wenn schlechte Gewohnheiten wie Lutschen damit verbunden sind.
Das ideale Alter fällt mit dem vollständigen Durchbrechen der vier oberen und unteren Schneidezähne zusammen.